WILLKOMMEN BEI GNOM, GRUPPE FÜR NEUE MUSIK BADEN



Die Konzertsaison 2018 von GNOM besteht aus 6 Konzerten. Von selten
gehörten Meilensteinen der letzten Jahrzehnte bis hin zu einer Uraufführung
bieten die Konzerte dem Publikum einen breitgefächerten Einblick in die
verästelten Entwicklungen der zeitgenössischen Musik.

Eröffnet wird die Saison mit einem Portrait des afroamerikanischen Komponisten
Julius Eastman. In einem Gesprächskonzert wird ein Einblick in das Werk des
Komponisten und dessen Umfeld gegeben. Die in der letzten Saison begonnene
Reihe mit Solokonzerten herausragender Solisten wird fortgesetzt mit dem
Akkordeonisten Krassimir Sterev. Der Bulgarische Musiker hat mit seinem Spiel
die namhaftesten Komponisten unserer Zeit inspiriert, Werke für Akkordeon
zu schreiben. In einer Zusammenarbeit mit dem Römerquartierverein in Baden
veranstaltet GNOM ein Sommerkonzert mit dem ägyptischen Oudspieler und
Komponisten Nehad El Sayed. Neben einem begnadeten Oud-Spieler ist Nehad
El Sayed auch Komponist, er verbindet das Denken der westlichen zeit-
genössischen Musik mit arabischer Musik und Sufi-Tradition. Die beiden
amerikanischen Komponisten George Cumb und Steve Reich reflektieren in ihren
Werken für Streichquartett «Black Angels» und «Different trains» Krieg und
Deportation. Crumb und Reich schaffen es, Zeitgeschichte in einer musikalischen
Vision zu vermitteln. Die eindrücklichen Werke werden vom Mondrian Trio und
Daniel Meller aufgeführt. Das Zürcher Vokalensemble widmet sich einem
Schlüsselwerk im Schaffen Luigi Nonos. In einer Zusammenarbeit mit dem
Flötisten Matthias Ziegler und dem ICST der ZHdK wird das 45-Minuten lange
Werk «Das atmende Klarsein» zur Aufführung gelangen. Das Werk wird von
Musik aus der Renaissance umrahmt. Die Saison findet ihren Abschluss in einem
Konzert, das sich ein Solist und eine Solistin teilen: der Perkussionist Martin
Lorenz und die Sängerin Eva Nievergelt werden Werke von Schweizer
Komponisten aufführen. Dabei wird die Komposition «Jeder Augenblick Anfang
und Ende» von Alfred Zimmerlin zu ihrer Uraufführung gelangen.