WILLKOMMEN BEI GNOM, GRUPPE FÜR NEUE MUSIK BADEN



Samstag, 5. Juni 2021, 20 Uhr
Historisches Museum, Wettingerstrasse 2, 5400 Baden


JOHN CAGE (1912-1992)
Yoko Sawa spielt „Sonatas and Interludes“ für präpariertes Klavier




Die Pianistin Yoko Sawa


Die von John Cage zwischen 1946 und 1948 komponierten „Sonatas and Interludes“ für
präpariertes Klavier sind eines der bekanntesten und bei Hörern wie Interpreten beliebtesten
Werke des Komponisten.
Die in Zürich lebende Pianistin Yoko Sawa wird das ganze Werk (ca. 70 Minuten) aufführen.
Eine Seltenheit! John Cage, der sich in den 1940er Jahren intensiv mit indischer Philosophie
auseinander gesetzt hatte, versuchte mit den Miniaturen die permanenten Emotionen der
hinduistischen Tradition musikalisch zu fassen: "das Heroische, das Erotische, das Wunder-
bare, das Heitere, Kummer, Furcht , Zorn, Hass und die gemeinsame Richtung zur Ruhe hin."

Die Pianistin Yoko Sawa wurde in Mie/Japan geboren. Mit drei Jahren besuchte sie die Yamaha
Musikschule und erhielt mit vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit 19 Jahren kam sie
nach Österreich und begann ihr Studium am Konservatorium der Stadt Wien (heute
Konservatorium Wien Privatuniversität). Sie führte ihr Studium an der Anton Bruckner
Privatuniversität in Linz fort und hat sowohl Klavier Konzertfach als auch Instrumental- und
Gesangspädagogik bei Johannes Marian und Kammermusik bei Till Alexander Körber
abgeschlossen. Sie nahm teil an den Wiener Tagen der zeitgenössischen Klaviermusik bei
Robert HP Platz und Georg Nussbaumer. Konzerte in der Schweiz, Österreich, Deutschland,
Japan und Südkorea. Ihr Repertoire reicht von klassischer Musik bis zeitgenössischer Musik.
Sie wirkt mit bei verschiedenen interdisziplinären Projekten in Zusammenarbeit mit
Komponisten, Tänzer und Schauspieler.

Das Konzert findet unter der Berücksichtigung der aktuellen Vorschriften und Schutzkonzepte
statt.
Eintritt: 25.–/15.– (ermässigt)





Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Konzert CONSTRUCTED
MEMORIES, das am 26. März im Royal Baden hätte stattfinden sollen und wegen
der Pandemie abgesagt werden musste, als Stream unter dem Weblink www.soyuz21.ch
gesehen und gehört werden kann. Die Videos bleiben online und können seit der Uraufführung
jederzeit angesehen werden.

Videostream von soyuz21 online


CONSTRUCTED MEMORIES


Germán Toro Pérez, Komposition / Georg Lendorff, Lichtinstallation

Soyuz / Licht

für Saxophon, E-Gitarre, Violoncello, ¼-Ton Akkordeon, Schlagzeug, Keyboard
und Videoprojektionen, UA 2021


Martin Jaggi, Komposition / Adrian Kelterborn, Video

CONSTRUCTED MEMORIES

für Saxophon, E-Gitarre, Keyboard, Schlagzeug und Video, UA 2021


soyuz21 - contemporary music ensemble zürich

Sascha Armbruster – Saxophon
Mats Scheidegger – E-Gitarre
Jean Etienne Sotty – Akkordeon
Esther Saladin – Violoncello
Philipp Meier – Keyboard
Julien Mégroz – Schlagzeug
Nicolas Buzzi – Tontechnik





ABGESAGT!



Donnerstag 6. Mai 2021, 20 Uhr
Historisches Museum, Wettingerstrasse 2, 5400 Baden

Das Konzert «Theo Bleckmann meets Mondrian Ensemble»
muss leider abgesagt werden und wird im Frühjahr 2022 nachgeholt.



Der Sänger, Stimm-Performer und Komponist Theo Bleckmann wird mit dem
Mondrian Ensemble ein neues Projekt entwickeln. Für Theo Bleckmann und das
Mondrian Ensemble komponieren die Schweizer Komponisten Christoph Gallio
und Dominique Girod sowie der amerikanische Komponist Robert Honstein neue
Werke für Stimme und Streichtrio. Das Programm wird mit einer Eigenkompositionen von Theo Bleckmann abgerundet.

Theo Bleckmann ist ein ausserordentlicher Künstler mit einer aussergewöhnlichen
Stimme, der im Grenzbereich von Jazz, neuer elektronischer Musik und
Performance arbeitet. In Deutschland geboren, lebt er seit 1989 in New York und
hat unter anderen mit Laurie Anderson, Meredith Monk, Anthony Braxton, Philip
Glass und John Zorn Projekte realisiert. Er wurde für sein Schaffen mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet und für den GRAMMY® nominiert, 2017
erschien bei ECM die CD «Elegy».

Als „kühne Brückenbauerinnen“ wurden die Musikerinnen des Mondrian
Ensembles bezeichnet, als sie 2018 den Schweizer Musikpreis erhielten.
Fäden zu spinnen, die sich ohne Rücksicht auf gewachsene Gräben durch die
Musikgeschichte ziehen und die Auseinandersetzung mit neuer und neuester
Musik ist den Musikerinnen ein ebenso wichtiges Anliegen wie die Beschäftigung
mit dem klassisch-romantischen Repertoire. Gegründet im Jahr 2000 in Basel, hat
das Ensemble einen wertvollen Beitrag zum zeitgenössischen Musikschaffen
geleistet und zahlreiche Werke uraufgeführt.

Christoph Gallio: The Ocarina Chapter for String trio plus voice (2020/21, UA)
Dominique Girod: As above, so below (2021, UA)
Robert Honstein: Neues Werk für Stimme und Streichtrio (2021, UA)
Theo Bleckmann: Eigenkompositionen (2010-2020, Auswahl)