Konzerte in der Saison 2019



Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr
Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt, Kirchplatz 8, 5400 Baden

Klaus Lang - Orgel und Komposition



Klaus Lang: Orgelwerke
Die Orgelwerke von Klaus Lang werden alternierend mit Orgelwerken des 16. und
17. Jahrhunderts gespielt. Es erklingen Werke von Gabrieli, Rossi, Frescobaldi,
Froberger und Eigenkompositionen.

Musik ist für Klaus Lang keine Sprache, die der Kommunikation außer-
musikalischer Inhalte dient, sie ist ein freies für sich stehendes akustisches
Objekt. In seinen Arbeiten wird Klang nicht benutzt, er wird hörend erforscht und
ihm wird die Möglichkeit gegeben, seine ihm innewohnende reiche Schönheit zu
entfalten. Wenn Klang nur Klang ist (und auf nichts anderes verweisen soll),
gerade dann wird er als das wahrnehmbar, was er eigentlich ist, nämlich als ein
zeitliches Phänomen, als hörbare Zeit. Die Zeit als das eigentliche Material des
Komponisten ist für Klaus Lang also auch zugleich zentraler Gegenstand der
Musik.
Als Interpret auf der Orgel hat sich Klaus Lang auf die italienische
und österreichische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts und auf zeitgenössische
Musik spezialisiert, außerdem konzertiert er als Improvisator. Neben zahlreichen
Auftritten bei Festivals wie wien modern. Musikprotokoll Graz, klangspuren
Schwaz, huddersfield festival, eclat Stuttgart, tectonics festivals in New York,
Reykavik, Tel Aviv, Edinburgh, monday evening concerts Los Angeles, tzill
meducan Tel Aviv, Oaxaca Mexico, radical tehran in Teheran, etc. trat Klaus Lang
auch als Solist z.B. mit dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem SWR-
Sinfonieorchester Stuttgart auf.





Samstag 29.Juni, Vernissage 16 Uhr / Juli / August 2019
Historisches Museum, Wettingerstrasse 2, 5400 Baden

Andres Bossart - Klanginstallation im Vogteischloss - The Art of Murmurs 1


Ein interaktives Klangwürfelspiel für den Wehrturm des Landvogteischlosses in Baden.





Freitag, 27. September 2019, 20 Uhr
Historisches Museum, Wettingerstrasse 2, 5400 Baden

Ensemble TaG spielt Morton Feldman und Earl Brown



Ensemble TaG Winterthur
Donna Louise Molinari - Klarinette
Mateusz Szczepkowski - Violine
N.N. - Violine
David Schnee - Viola
Alex Jellici - Violoncello

GNOM setzt seinen seit mehreren Jahren geführten Schwerpunkt mit
amerikanischer Musik mit einem Konzert des Ensembles TaG fort. Das Ensemble
TaG aus Winterthur ist zum ersten Mal zu Gast bei GNOM. Das Ensemble hat in
der vergangenen Saison unter anderem mit dem 2. Streichquartett von Morton
Feldman, dessen Aufführung mehrere Stunden dauert, auf sich aufmerksam
gemacht. Im Mittelpunkt des Konzerts bei GNOM steht das 40-minütige Werk
„Clarinet and String Quartet“ von Morton Feldman. Das Werk gehört in die letzte
Phase des Feldman’schen Schaffens. Neben Feldman erklingt December 1952,
von Earl Brown. Es ist für offene Besetzung gedacht und wohl sein bekanntestes
Werk, das mit seiner streng geometrisch-grafischen Notation Aufsehen erregte.





November 2019, Baden / Wettingen

Die Klang-Ding-Maschine


Musiktheater für Kinder ab 4 Jahren mit dem Ensemble Tzara

Ensemble Tzara
Annette Labusch - Erzählerin, Sängerin und Konzept
Murat Cevik - Flöte
Moritz Müllenbach - Violoncello
Sebastian Hofmann - Schlagzeug

Meisterin Dorémi ist eine Tüftlerin, die es liebt die sonderbarsten Maschinen zu
bauen. Ihr Meisterwerk ist eine Kiste, die Töne und Klänge in Gegenstände
verzaubern kann. Mit dieser Kiste reist sie um die ganze Welt, um möglichst viele
Klänge, Musikstücke und Geräusche, die es auf der Erde gibt, in kostbare
Schätze zu verwandeln. Als der König von der Erfindung hört, befiehlt er seinem
Diener, diese zu stehlen. Doch mit Hilfe der KonzertbesucherInnen gelingt es
Meisterin Dorémi ihre geliebte Zauberkiste zurückzubekommen.
„Die Klang-Ding-Kiste“ ist ein Erzähltheater mit Musik. Mit Flöte, Cello, Schlag-
zeug und Stimmen (unter anderem denen des Publikums) entstehen Klänge und
Melodien, die in der wunderbaren Klangmaschine vor den Augen der Zuhörer-
Innen in die unerwartetsten Gegenstände verwandelt werden.
Das Ensemble Tzara aus Zürich möchte nicht nur Erwachsenen, sondern auch
Kindern Neue Musik näherbringen. Erfahrungsgemäss haben Kinder überhaupt
keine Berührungsängste mit aktueller Musik und finden es spannend, ungewohnte
Klänge zu hören. Aber nicht nur zeitgenössische Musik, auch ältere Musikwerke
kommen zu Gehör, damit die Kinder ein generelles Bewusstsein für Musik
bekommen. Die Kinder tauchen in eine Welt voller Klänge und Magie ein, lernen
etwas über das Hören und probieren sich im selber Musizieren aus. Es gibt einen
Austausch von Kreativität, Lebendigkeit, Wissen, Emotion und Klang.





Freitag, 13. Dezember 2019, 20 Uhr
Galerie 94, Bruggerstrasse 37, Merker-Areal, 5400 Baden

Tom Pauwels, Gitarre


Fausto Romitelli : Trash Tv Trance for guitar and pedal fx (2002)
James Tenney : Harmonium I, in a version for guitar and loop-sampler (1976)
Christophe Guiraud : Hiera Picra Hellebores for guitar & tape (2011-2016)

Tom Pauwels wurde 1974 in Belgien geboren. Er studierte klassische Gitarre in
Brüssel, Köln und Münster bei Dirk De Hertogh, Albert Sundermann, Hubert
Käppel und Reinbert Evers. 1995, während seines Studiums am Konservatorium
in Brüssel, war er an der Gründung der Black Jackets Company beteiligt, ein
Kollektiv von in Brüssel lebenden Komponisten und Performern. Seitdem arbeitet
er vor allem im Bereich Neue Musik, sowohl für klassische Gitarre als auch für
E-Gitarre. Seit 2002 arbeitet er als Performer und künstlerischer Berater für das
Ictus Ensemble (Brüssel). Er hat Aufnahmen mit Werken von Craenen,
Lachenmann, Shlomowitz, Van Eycken, Oehring, Harada, Romitelli und Aperghis
gemacht. Viele Werke wurden für Tom Pauwels komponiert, so auch Trash TV
Trance von Fausto Romitelli.